Mathematiker erklären: So gelingt der perfekte Espresso

Ultimative Formel

Mathematiker erklären: So gelingt der perfekte Espresso

Ein Team bestehend aus Mathematikern, Chemikern und Baristas experimentierte über Wochen an der effizientesten Brühmethode von Kaffee und lieferte nun die Formel für den perfekten Espresso ab. Im Fachmagazin Matter wurde diese nun veröffentlicht. Die Forscher wollten dem Problem der variierenden Qualität von Kaffee bei gleichbleibenden Zubereitungsbedingungen auf den Grund kommen. Im Zuge ihrer Analysen kamen sie zu dem Ergebnis, dass der Wasserdruck und Mahlgrad des Kaffees den größten Einfluss auf das Gelingen haben. 

Lieber grob statt zu fein!

Die perfekte Espresso-Formel sorgt nicht nur für guten Geschmackt, sie ist obendrein auch nachhaltiger. Nimmt man pro Tasse rund 25% weniger Kaffee - die Forscher empfehlen 15 Gamm grob gemahlene Kaffeebohnen - erzielt man einen starken, wohlschmeckenden Shot und verbraucht weniger Ressourcen - und Geld. Zu fein gemahlener Kaffee verursacht oftmals Verklumpungen im Sieb, die den Brühdruck bremsen. Wenn sich dieser Prozess in die Länge zieht, schmeckt der Espresso oftmals bitter. Die groben Kaffeebohnen lieferten über lange Testphasen hinweg konstante Espresso-Qualität. Weltweit könnte man dank dieser Erkenntnisse Tonnen an Kaffee pro Jahr einsparen.

 

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