Veggie-Burger: Experte warnt vor Zusatzstoffen

Fleischersatz

Veggie-Burger: Experte warnt vor Zusatzstoffen

Fake-Fleisch liegt im Trend: Vegane Burger gibt es mittlerweile schon bei den großen Fast-Food-Lokalen, in Supermärkten werden die Regale für Veggie-Produkte immer breiter und auch an der Börse machen Beyond Meat Und Co. Schlagzeilen. Klimafreundlich? Ja - aber nicht gesünder! Ernährungsexperten weisen darauf hin, dass verarbeitete Fleischersatzprodukte keine gesundheitlichen Vorteile gegenüber dem tierischen Vorbild haben. Der Anteil von Natrium und gesättigtem Fett ist in etwa gleich, und dann kommen noch viele Zusätze hinzu, um die Laibchen optisch dem Original anzugleichen. Der deutsche Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm warnt in der Bild-Zeitung vor veganem Fast Food:„Vegane Kost ist mit Vorsicht zu genießen.“ Die Fast-Food-Produkte seien keinesfalls gesünder als vergleichbare Fleischprodukte: „Die Lebensmittelindustrie sieht ihre Chance für Gewinn-Maximierung. Für die Herstellung verwendet man billigste pflanzliche Grundstoffe wie Zucker, Stärke, Mais und Sojaöl“,wird er zitiert. Fast Food bleibt Fast Food - egal wie grün das Label sein mag. Stattdessen empfiehlt Prof. Wormer viel Obst, Gemüse uns maßvollen Genuss von Fleisch.

Lieber ausgewogen statt einseitig

Jede Art der Ernährung kann - wenn sie auf Dauer falsch betrieben wird - zu gravierenden Mängeln und sogar Krankheiten führen. Übermäßiger Konsum von tierischen Lebensmitteln ist der Gesundheit ebensowenig zuträglich wie "Fast-Food-Veganismus". Verarbeitete Produkte wie Burger & Co gilt es zu meiden - egal ob mit oder ohne Fleisch. 

Die Österreichische Ernährungspyramide empfiehlt als Basis viel Wasser, ungesüßte Tees etc. Darauf folgen Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte. Gefolgt von Kohlenhydraten (Getreide, Kartoffeln, Reis, Nudeln etc. - im besten Fall die Vollkornvarianten). Eiweiße bzw. Proteine sind der nächste Energielieferant, sie stecken z. B. in Milchprodukten und versorgen unseren Körper mit Calcium. Erst dann sollten Fleisch, Fisch und Eier auf den Teller kommen. Bei Fett - auf der vorletzten Stufe -immer auf die Qualität achten, ungesättigte Fette und Bioqualität sind empfehlenswert. Ganz oben auf der Pyramide "thronen", bestenfalls schwer erreichbar und selten verzehrt, der Zucker und verarbeitete Süßigkeiten.

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