7 Fakten über Tee, die nicht jeder weiß

It's Tea-Time

7 Fakten über Tee, die nicht jeder weiß

Mehr als ein Drittel der ÖsterreicherInnen trinkt mehrmals pro Woche Tee – vor allem in der kühlen Jahreszeit. Grund genug, das beliebte Heißgetränk mal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Wohltemperiert
Wenn es draußen kälter wird, ist es verlockend, statt nur einer Tasse gleich eine ganze Kanne Tee zu machen. Aber Vorsicht, Tee sollte nicht auf einem Stövchen warm gehalten werden. Durch die erneute Wärmezufuhr entsteht ein „Nachzieh-Effekt“, der dazu führt, dass der Tee seine Farbe verändert und auch einen seltsamen Geschmack annimmt. Auch nicht optimal, aber besser geeignet sind Thermoskannen, wenn man das Getränk für unterwegs braut. 
 
Keine schlechten Manieren
Auch wenn lautes Trinken gemeinhin als sehr unhöflich und sogar unappetitlich gesehen wird, darf man Tee ruhig schlürfen. Und nicht nur deshalb, weil das Getränk bei den ersten Schlucken meist noch viel zu heiß ist. Laut Experten wird dabei nämlich mehr Sauerstoff in den Mund gezogen und dieser hilft dabei, eine höhere Geschmacksempfindlichkeit herzustellen. Und wer sich im Café nicht traut, schlürft 
seine Tasse Lieblingstee eben einfach zu Hause auf der Couch.
 
Grüner Alleskönner
Bei der großen Vielfalt von Tee könnte man glauben, dass es pro Sorte eine Teepflanze gibt. Tatsächlich wird aber sowohl weißer, grüner, gelber als auch schwarzer Tee aus den Blättern der Camellia-Teepflanze hergestellt. Ausschlaggebend für den Geschmack ist in weiterer Folge natürlich die Verarbeitung der Blätter. So wird weißer Tee nur gepflückt und dann getrocknet, während schwarzer Tee unter anderem noch ­fermentiert werden muss.

Auf die Form kommt es an
Beutel oder lose Blätter? Diese Frage hat sich wohl jeder schon mal gestellt. Die Zeiten, in denen Teebeutel total verpönt waren, sind aber vorbei. Trotzdem sind sich viele Experten einig, dass die Krümel ein intensiveres Aroma erzeugen als die Blätter und daher feine Geschmacksnuancen verloren gehen. Wer trotzdem nicht auf die praktischen Beutel verzichten will, geht einfach in eine Spezialhandlung und kauft Beutel, die ganze Blätter enthalten. Oftmals gibt es auch weniger bekannte Sorten nur lose.
 
Ganz ohne  Zusatz, bitte!
och immer gelten die Engländer als absolute Teeliebhaber. Kein Wunder, dass man dort zwischen  TiFs (Tea in First) und MiFs (Milk in First) unterscheidet – je nachdem ob man zuerst Milch oder Tee in die Tasse gießt. Die Queen soll übrigens eine MiF sein. Erlaubt ist natürlich, was schmeckt, aber als Faustregel unter Kennern gilt, dass Tee am besten pur genossen wird. Milch und Zitrone beeinträchtigen den 
Geschmack des Tees zu sehr.  Lediglich ein wenig Zucker oder Honig zum Süßen ist erlaubt. 
 
Perfektes Timing
Die richtige Zubereitung von Tee kann ganz schön tückisch sein. Und obwohl es immer heißt, dass Schwarztee nach fünf Minuten anregend und nach längerer Ziehzeit beruhigend wirkt,  entspricht das nicht der Wahrheit. Der Koffeingehalt im Schwarztee ist gut wasserlöslich und gehört damit zu den ersten Stoffen, die aus den Blättern gewaschen werden. Deshalb ist die Koffeinmenge im Tee unabhängig von der Ziehzeit gleich. Nach mehr als fünf Minuten lösen sich jedoch Gerbstoffe, die den Tee bitter machen.
 
Lieber nur spülen
Echte Teeliebhaber verwenden pro Teesorte eine eigene Kanne, damit sich die verschiedenen Aromen nicht miteinander vermischen. Gerade Schwarztee hinterlässt schnell festsitzende, dunkle Beläge auf dem Geschirr. Doch keine Angst, diese sogenannte Patina ist nicht unhygienisch, sondern steigert Experten zufolge den Genuss. Gewaschen werden sollen Teekannen aber trotzdem, dafür reicht jedoch heißes Wasser aus. Spülmittel würde den Geschmack verfälschen.
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