Öle aus der Steiermark erfüllen den Zweck

Hochwertig & gesund

Öle aus der Steiermark erfüllen den Zweck

Braten, Verfeinern, Aromatisieren oder Würzen – Öle übernehmen viele Aufgaben in der Küche und sind in vielen Haushalten tägliche Begleiter. Das Sortiment ist groß und wächst kontinuierlich, sodass die Auswahl dem ein oder anderen Koch nicht mehr ganz so leichtfällt. Je nach Zubereitung der Speisen, gibt es jedoch für verschiedene Zwecke sowie Koch- und Backvorhaben ein geeignetes Öl aus der Steiermark. Die hochwertigen und gesunden Produkte überzeugen mit spezifischen Eigenschaften und Inhaltsstoffen, weshalb Öle schon lange ihr verstaubtes, ungesundes Image abgelegt haben. Sie sind nämlich sehr gute Lieferanten für wesentliche Fettsäuren, die vom menschlichen Organismus nicht allein hergestellt, jedoch trotzdem gebraucht werden. Darüber hinaus sind Öle eine hervorragende Quelle für fettlösliche Vitamine. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise Vitamin E und K. Um das geeignete Öl für unterschiedliche Zwecke zu nutzen, dient dieser Beitrag als kleiner Ratgeber.

Gesättigte, einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Wo liegt der Unterschied?

Öle besitzen Fettsäuren. Hier muss jedoch differenziert werden, denn es gibt gesättigte und einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Gesättigte Fettsäuren:In großen Mengen sind gesättigte Fettsäuren ungesund für den Körper. Sie können den Cholesterinspiegel erhöhen und gleichzeitig zu Risiken für das Herz-Kreislauf-System führen. Zu finden sind gesättigte Fettsäuren sehr häufig in tierischen Lebensmitteln, wie beispielsweise Butter. Öle mit einem Anteil dieser Fettsäuren besitzen einen hohen Rauchpunkt, weshalb diese Varianten eigentlich gut zum Braten geeignet, aber in großen Mengen nicht gut für die Gesundheit sind.

Einfach ungesättigte Fettsäuren: Diese Fettsäuren sind verträglicher und können sogar den Cholesterinspiegel senken sowie gutes Cholesterin erhöhen. Sie eigenen sich gut zum Braten, weil sie einerseits beständig gegenüber Hitze sind und andererseits einen hohen Rauchpunkt haben.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollten nicht erhitzt werden, da sie weniger beständig sind und beim Erwärmen beispielsweise Stoffe freisetzen, die gefährlich für die Gesundheit sind. Das gilt vor allem für Öle mit über 70% an ungesättigten Fettsäuren. Diese Varianten sollten weder zum Frittieren noch zum Braten bei hohen Temperaturen benutzt werden.

Bei den meisten Ölen gilt es auf den Rauchpunkt zu achten. Dieser wird in Grad Celsius angegeben und verrät dem Verbraucher, ob sich ein Produkt zum Braten eignet. Dabei ist es nicht entscheidend, ob es kaltgepresst oder raffiniert ist. Wichtig ist nur auf die richtige Verwendung beim Kochen zu achten.

Steirisches Kürbiskernöl zum Würzen, Verfeinern und Backen

Kürbis © pixabay

Gepresst aus ca. 35.000 Kernen ergibt sich das dunkelgrüne Kürbiskernöl.

Gerne wird Kürbiskernöl als „grünes Gold“ bezeichnet. Geschuldet ist das seiner tiefgrünen Farbe. Das steirische Kürbiskernöl ist eine Spezialität aus Österreich und weist sowohl gesättigte als auch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren auf. Den höchsten Anteil nehmen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren ein. Es eignet sich dank seines intensiven Geschmacks und der nussigen Duftnote zum Würzen von Salaten sowie Kaltspeisen und zum Verfeinern von Suppen und Eierspeisen. Darüber hinaus kann es zum Zubereiten von Aufstrichen oder beim Backen von Kuchen verwendet werden. Das Kürbiskernöl wird aus den Gartenkürbiskernen aus der Steiermark gewonnen. Bevor die Kerne gepresst werden, unterzieht man sie einem Röstprozess. Eine grüne Färbung des Öls bedeutet, dass es kalt gepresst wurde und eine rötliche Farbe symbolisiert dem Verbraucher, dass es sich um heißgepresstes Kürbiskernöl handelt.

Tipp: Original steirisch ist das Kürbiskernöl nur mit der Bezeichnung „Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.“.

Kalt- und warmgepresste Traubenkernöl für kalte und warme Gerichte

Trauben © pixabay

Fruchtig & nussig: Traubenkernöl als besondere Bereicherung für die Küche. 

Gewonnen wird das Traubenkernöl aus den grünen Weintraubenkernen schon seit dem 19. Jahrhundert im Mittelmeerraum. Schnell verbreitete sich jedoch die frohe Kunde dieses exklusiven und besonderen Öls, sodass das Traubenkernöl heute besonders in der Steiermark sehr beliebt ist. Geschuldet ist das zum einen den fruchtigen und nussigen Geschmacksnuancen als auch zum anderen seinen vielseitigen Einsatzgebieten. Während kaltgepresstes Traubenkernöl weniger zum Braten, sondern eher zum Verfeinern von Salaten oder Backkreationen geeignet ist, darf warmgepresstes Öl auch beim Braten benutzt werden. Es hält Temperaturen bis zu 190°C aus ohne sich dabei zu verändern. Daher kann es beim Anbraten von Gerichten mit Gemüse sowie Fleisch verwendet werden. Des Weiteren darf das Traubenkernöl beim Marinieren unterstützen. Wer das Öl für Speisen, welche eine Zubereitungszeit im Backofen benötigen, benutzen möchte, sollte ebenfalls das warmgepresste Traubenkernöl benutzen.

Tipp: Hochwertige und gesunde Bio-Öle aus der Steiermark finden interessierte Köche bei Fandler im schönen Pöllauer Tal in der Ostersteiermark.

Mohn- und Distelöl sind wahre Verfeinerungsprofis für die Küche

Eine Bereicherung für viele Speisen ist Mohnöl. Es passt sehr gut zu Kartoffel- und Karottengerichten, kann zu Spargel und mit süßen Desserts wie Palatschinken oder Mohnnudeln kombiniert werden. Scharfes Anbraten entfällt aufgrund der hohen Mengen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Gleiches gilt für das kaltgepresste Distelöl, welches jedoch zum Verfeinerungsprofi für Beilagen, Gemüse, Suppen und Saucen avanciert.

An diesen Merkmalen lässt sich hochwertiges Öl erkennen

Wie schon kurz erwähnt, erkennt man beispielsweise ein Original aus der Steiermark anhand der Angabe „g.g.A.“. Es gibt aber auch ein paar spezifische Merkmale, anhand dessen sich gutes Oliven-, Kürbis- oder Traubenkernöl allgemein erkennen lässt.

  • Qualität und Herkunft
  • Kalt- oder Warmpressung
  • Gefiltert oder ungefiltert
  • Geschmack und Geruch

Beispielsweise ist es ratsam ungefiltertes Öl nur zu benutzen, wenn es auch schnell aufgebraucht wird. Grund dafür ist, dass Produkte, die nicht gefiltert werden, nach sehr kurzer Zeit ranzig werden. Dabei entstehen zwar keine Gesundheitsrisiken, aber appetitlich ist der ranzige Geschmack auch nicht.

Vor dem Erwerb: Nährwertangaben prüfen

Beim Kauf von Ölen sollte der Blick stets auf die Nährwertangaben fallen. Verpackte Lebensmittel müssen mit den sogenannten „Big Seven“ ausgezeichnet sein. Hierunter fallen auch die Fette, sodass sich Verbraucher vor dem Erwerb eines Öls rundum über dessen Nährwerte informieren können. Warum pflanzliche Öle wie Kürbis- und Traubenkernöl so wichtig für die Gesundheit sind, erfahren Interessierte in der Ernährungspyramide der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Hier werden die 7 Stufen zu mehr Gesundheitsbewusstsein in Puncto Ernährung verständlich erläutert.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung