Glutenallergie: Worauf Sie achten sollten

Mehr als Unverträglichkeit

Glutenallergie: Worauf Sie achten sollten

Viele Menschen stellen eine leichte Gluten-Unverträglichkeit einer Allergie gleich – das ist aber falsch. Eine Allergie zeigt sich mit sehr deutlichen Symptomen und diese sind ausgeprägter als Völlegefühl oder Müdigkeit nach einem Teller Spaghetti Carbonara.

Zöliakie
Eine Unverträglichkeit macht sich bei den Betroffenen zwar meistens auch bemerkbar, ist aber weniger ausgeprägt als eine Allergie. Viele Menschen klagen mittlerweile über Gluten-Unverträglichkeit, eine tatsächliche Allergie haben aber die wenigsten. Wobei es auch bei einer Unverträglichkeit mehrere Abstufungen gibt. Viele Diäten und Ernährungsexperten bescheinigen Gluten, auch für Menschen ohne merkbare Unverträglichkeit, generell eine negative Auswirkung auf den menschlichen Körper.

Eine diagnostizierte Glutenallergie nennt man in der Fachsprache „Zöliakie“. Die Ursachen einer solchen sind noch nicht klar belegt, wohlmöglich sind sie vielfältig. Die einzige Behandlungsmöglichkeit bleibt der gänzliche Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel.

Strikt glutenfreie Ernährung
Die Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung ist nicht ganz einfach. Viele Gewohnheiten müssen abgelegt oder durch Alternativen ersetzt werden. Schon beim Einkauf muss Acht gegeben werden: Viele Lebensmittel, von denen man es nicht vermutet, enthalten Gluten. Daneben müssen natürlich auch die offensichtlicheren Glutenquellen gemieden werden, wie die meisten Gebäck- und Brotsorten, viele Naschereien und Knabbereien. Alternativen gibt es glücklicherweise zuhauf:

5 glutenfreie Alternativen 1/5
1. Nudeln In Supermärkten gibt es bereits glutenfreie Pasta-Optionen, die fast genauso schmecken wie herkömmliche. Die glutenlosen Nudeln bestehen meist aus einer Mischung aus Reis und Mais. Bio-Supermärkte führen auch oft Nudeln aus anderen Zutaten wie etwa Buchweizen oder Linsen. Wer einen Spiralschneider hat, kann auch aus vielen Gemüsesorten Nudeln zaubern. Zucchini und Karotten eignen sich besonders gut.
2. Mehl Zum Backen oder Kochen eignet sich nicht nur Weizenmehl. Glutenfreie Alternativen wie Kokos-, Mandel-, Kichererbsen- oder Tapiokamehl funktionieren mit etwas Übung sehr gut.
3. Brot Wer auf das Frühstücksbrot nicht verzichten will, kann auf glutenfreies Brot umsteigen. Die heimischen Supermärkte bieten vor allem Aufbackbrötchen und –brote ohne Gluten an, große Supermärkte haben oft sogar schon frisches glutenfreies Gebäck. Selbermachen geht natürlich auch – mit den Mehlalternativen, die wir Ihnen unter Punkt 2 vorgeschlagen haben.
4. Cerealien Viele von uns sind mit bunten und süßen Cerealien zum Frühstück aufgewachsen. Wenn Sie dieser Gusto überkommt, dann können Sie zu der „faden“ aber glutenfreien Variation greifen: den Corn Flakes. Wichtig: Achten Sie auf die Inhaltsstoffe. Nur weil die Verpackungsvorderseite „natur“ und ähnliches suggeriert, heißt das lange nicht, dass auch wirklich kein Gluten verarbeitet wurde.
5. Alkohol Bier enthält Gluten und ist damit eine sehr schlechte Wahl. Weichen Sie stattdessen auf Gin, Tequila, Grappa, Prosecco, Champagner oder Khalua aus – diese alkoholischen Getränke sind glutenfrei.

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